In Deutschland sind 8000 Menschen sowohl mit Hepatitis C als auch mit HIV infiziert.
Ca. 3.000 Patienten sind HIV/HBV-koinfiziert.
Bei Patienten die zusätzlich zu HIV auch noch mit einer chronischen Hepatitis C oder einer chronischen Hepatitis B koinfiziert sind, schreitet die Lebererkrankung rascher fort als bei Patienten, die eine Hepatitis B oder C Monoinfektion haben.
Mittlerweile sind Lebererkrankungen die häufigste Todesursache bei den nicht-AIDS definierenden Erkrankungen bei HIV-Patienten!
Ein weiteres Problem für Koinfizierte sind die antiretroviralen Medikamente, die gegen HIV genommen werden müssen. Viele dieser Medikamente schädigen die Leber zusätzlich (Hepatotoxizität).
Ein weiteres Problem für Koinfizierte sind die antiretroviralen Medikamente, die gegen HIV genommen werden müssen. Viele dieser Medikamente schädigen die Leber zusätzlich (Hepatotoxizität). Dadurch kann die chronische Hepatitis bei HIV-infizierten Patienten die Möglichkeiten der antiretroviralen Therapie einschränken.
Fällt daher der ELISA-Test positiv aus, d.h. wurden Antikörper gegen das Hepatitis-C-Virus gefunden, muss die Diagnose zusätzlich mit einem sogenannten PCR-Test (Polymerase Chain Reaction = Polymerase-Ketten-Reaktion) bestätigt werden
Bei Patienten mit HIV/HCV-Koinfektion kann es zu einem Verlust von HCV-Antikörpern kommen – insbesondere, wenn die Immunschwäche fortschreitet. Trotzdem besteht die chronische Hepatitis-C-Infektion weiter!
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